Rückschau


Die Rubrik "Rückschau" ist in folgende vier Themenbereiche untergliedert:

1. Chronik des Vereins (ab 01.01.2014)

Hier informieren wir Sie über unsere jährlichen Mitgliederversammlungen und die Veränderungen, die sich anlässlich von Wahlen zum Vorstand ergeben haben.

2. Bisher geförderte Projekte (ab 01.01.2014)

Hier erfahren Sie, welche konkreten Projekte der Förderverein bisher unterstützt hat.

3. Aktivitäten des Vereins (ab 01.01.2014)

Hier zeigen wir Ihnen, was der Förderverein sonst noch alles seinen Mitglieder bietet.

4. Derzeitige Stipendien

Seit 2007 übernimmt der Förderverein für drei Schüler der Kunstschule Waiblingen für jeweils ein Jahr die Kursgebühren. Das jährliche Fördervolumen beträgt 1.000 € und erhöht sich ab 2020 auf 1.500 Euro.

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1. Chronik des Vereins


06.03.2020

Mitgliederversammlung im Welfensaal des Bürgerzentrums. Trotz der Corona-Krise sind fast 60 Mitglieder gekommen. In seinem Rechenschaftsbericht geht Herr Dr. Thomae auf die 2019 durchgeführten Veranstaltungen ein und zieht ein positives Fazit.
Auf Antrag von Herrn Denk wird der Vorstand einstimmig entlastet. Bei der Neuwahl des Vorstandes werden Herr Dr. Hansjörg Thomae zum 1. Vorsitzenden, Frau Juliane Sonntag zum 2. Vorsitzenden, Herr Ralf Köder zum Schatzmeister und Herr Konrad Knöner zum Schriftführer gewählt. Als Rechnungsprüfer werden Frau Birgit Hackenberg und Herr Klaus Wangerin bestellt, alle auf die Dauer von 2 Jahren. Die Leiterin der Galerie Stihl, Frau Dr. Gerdemann, informiert über das Jahresprogramm 2020.
Herr Jürgen Blocher, der auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheidet, stellt ein letztes Mal das Programm 2020 des Fördervereins vor. Anschließend wird er offiziell verabschiedet, wobei Herr Denk und Dr. Thomae seine Verdienste um den Förderverein würdigen. In einer bewegenden Rede zieht er ein Fazit von 10 Jahren Vorstandsarbeit.
Frau Lutz benennt dann die neuen Stipendiaten für 2020. Der letzte Beitrag kommt von Waiblingens OB Hesky, der in seinem Vortrag "Aktuelles aus Waiblingen" interessante Informationen zur Stadtplanung gibt samt einem Rückblick auf die erfolgreiche Remstal Gartenschau 2019.

22.03.2019

Mitgliederversammlung im Welfensaal des Bürgerzentrums. In seinem Rechenschaftsbericht geht Herr Dr. Thomae auf die 2018 durchgeführten Veranstaltungen ein und zieht ein positives Fazit.
Auf Antrag von Herrn Denk wird der Vorstand einstimmig entlastet. Herr Blocher stellt das Programm des Fördervereins für 2019 vor, Frau Lutz benennt die neuen Stipendiaten für 2019 und die kommissarische Leiterin der Galerie Stihl, Frau Dr. Gerdemann, informiert über das Jahresprogramm 2019. Anschließend stellt Waiblingens OB Hesky in seiner Präsentation "Die Remstalgartenschau und die Kunst" die umfangreichen Aktivitäten und Angebote der Gartenschau im Raum Waiblingen vor.

02.03.2018

Mitgliederversammlung im Welfensaal des Bürgerzentrums. In seinem Rechenschaftsbericht geht Herr Dr. Thomae auf die 2017 durchgeführten Veranstaltungen ein.
Auf Antrag von Herrn Denk wird der Vorstand einstimmig entlastet. Bei der Neuwahl des Vorstandes wird die bisherige Besetzung im Amt bestätigt. Herr Blocher stellt das Programm für 2018 vor, Frau Lutz benennt die neuen Stipendiaten für 2018 und die kommissarische Leiterin der Galerie Stihl, Frau Martin, informiert über das Jahresprogramm 2018. OB Hesky stellt das Programm zum 20-jährigen Jubiläum der Galerie Stihl am 17.Juni 2018 vor.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung geht OB Hesky im Rahmen einer Präsentation auf die neue Städtpartnerschaft Waiblingens mit Virginia Beach (USA) ein.

10.03.2017

Mitgliederversammlung im Welfensaal des Bürgerzentrums. In seiner Rückschau geht Herr Dr. Thomae auf die 2016 durchgeführten Veranstaltungen ein, darunter die erfolgreiche Kunstfahrt nach Nordrhein-Westfalen.
Auf Antrag von Herrn Denk wird der Vorstand einstimmig entlastet. Herr Blocher stellt das Programm für 2017 vor, Frau Lutz benennt die neuen Stipendiaten für 2017 und Frau Schuck gibt Einblicke in die Ausstellungen 2017 / 2018 der Galerie Stihl.
An die Mitgliederversammlung schließt sich unter der Gesprächsleitung von Dr. Thomae eine Gesprächsrunde an zum Thema "Der Förderverein in der Kommune" mit interessanten Beiträgen von OB Herrn Hesky, Frau Schuck, Frau Lutz, Frau Jencio und Herrn Becker (Auszug unter "Wir über uns").

11.03.2016

Mitgliederversammlung im Welfensaal des Bürgerzentrums. Bei den Wahlen zum Vorstand werden jeweils auf die Dauer von zwei Jahren Herr Dr. Hansjörg Thomae zum 1. Vorsitzenden, Herr Jürgen Blocher zum 2. Vorsitzenden, Herr Ralf Köder zum Schatzmeister und Herr Konrad Knöner zum Schriftführer gewählt. Zu Rechnungsprüfern werden Frau Birgit Hackenberg und Herr Klaus Wangerin, ebenfalls jeweils für zwei Jahre bestellt.
Der bisherige 1. Vorsitzende Herr Klaus Denk wird in Würdigung seiner besonderen Verdienste und als Dank für seinen unermüdlichen Einsatz zum Ehrenmitglied ernannt.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung feiern rund 100 Miglieder des Fördervereins bei einem gemeinsamen Essen, bei Vorträgen und bei Musikbeiträgen eines Gitarrenduos das 10-jährige Bestehen des Fördervereins.

13.03.2015

Mitgliederversammlung im Welfensaal des Bürgerzentrums. Bei den turnusmäßigen Wahlen wird Herr Ralf Köder als Schriftführer für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt.
Herr Oberbürgermeister Hesky berichtet über die aktuellen Entwicklungen in der Stadt Waiblingen. Die neue Leiterin der Galerie, Frau Silke Schuck informiert über den Inhalt der nächsten Ausstellung "Spiegel der Seele. Landschaftszeichnungen der Romantik".

21.03.2014

Mitgliederversammlung im Welfensaal des Bürgerzentrums. Bei den anstehenden Wahlen werden Herr Klaus Denk als 1. Vorsitzender, Herr Jürgen Blocher als 2. Vorsitzender, Herr Dr. Hansjörg Thomae als Schatzmeister und Herr Horst Sonntag als Rechnungsprüfer in ihren Ämtern bestätigt.
Herr Oberbürgermeister Hesky informiert über das aktuelle Geschehen in Waiblingen. Frau Dr. Hoffmann stellt die kommende Ausstellung "BAUERN, TÄNZER, LIEBESPAARE - Grafik in der Dürerzeit" vor.

02.02.2006

Gründungsversammlung im Studio des Bürgerzentrums. Mit insgesamt 90 Gründungsmitgliedern wird der Verein aus der Taufe gehoben. Bei den Wahlen werden Herr Klaus Denk zum 1. Vorsitzenden, Herr Reinhard Eicher zum 2. Vorsitzenden, Herr Dr. Hansjörg Thomae zum Schatzmeister, Frau Dr. Annette Schmidt zur Schriftführerin und Herr Horst Sonntag zum Kassenprüfer gewählt. Als weitere Beisitzer gehören dem Vorstand kraft Amtes der Oberbürgermeister der Stadt Waiblingen, der Leiter des städtischen Kulturamts und der Leiter der städtischen Galerie an.

2. Bisher geförderte Projekte


2019

Die Ausstellung "Aufgeblüht und abgelichtet" mit Rebecca Luise Law wird mit 12.000 Euro für den Katalog und 10.000 Euro für das Blumen-Installationsprojekt unterstützt. Dazu kommt der Katalog der Ausstellung "La Boheme", der mit 8.500 Euro gefördert wird.

2018

Zum 10-jährigen Jubiläum der Galerie Stihl erscheint ein repräsentativer Bildband, größtenteils mit Fotos des Waiblinger Fotografen Peter Oppenländer. Die Kosten in Höhe von 25.000 € werden vom Förderverein getragen.

2016

- Zur Ausstellung "Lyonel Feininger. Zwischen den Welten" geben der Kunstpalast Düsseldorf und die Galerie Stihl Waiblingen gemeinsam einen Katalog heraus, dessen Erscheinen durch den Förderverein mit einem Beitrag von 10.000 € unterstützt wird.
- Zur Jubiläumsausstellung des Fördervereins "10 Künstler - 10 Jahre" erscheint ein Katalog, dessen Kosten in Höhe von 5.000 € vom Förderverein getragen werden.

2015

- Zur Ausstellung "DURCHGESIEBT UND DRAUFGESCHAUT! Die Sammlung Domberger von Baumeister bis Polke" erscheint ein Katalog, dessen Erscheinen durch den Förderverein mit einem Betrag von 10.000 € unterstützt wird.
- Zur Ausstellung "Spiegel der Seele. Landschaftszeichnungen der Romantik" erscheint ein Katalog, dessen Erscheinen durch den Förderverein mit einem Betrag von 10.000 € unterstützt wird.

2014/2015

Zur Ausstellung "PICASSO - Der künstlerische Prozess" erscheint ein Katalog, dessen Erscheinen durch den Förderverein mit einem Betrag von 15.000 € unterstützt

2014

- Anlässlich der Heimattage 2014 veranstalten die Galerie Stihl Waiblingen und die Kunstschule Unteres Remstal im September ein Kunstwochenende mit vielfältigen Aktionen. Der Förderverein unterstützt diese Veranstaltungen mit einem Betrag von rd. 4.000
- Zur Ausstellung "PapierArt - Im Spannungsfeld von Körper und Raum" erscheint ein Katalog, dessen Erscheinen durch den Förderverein mit einem Betrag von 15.000 € unterstützt wird.

3. Aktivitäten des Vereins


Kunstseminar vom 29.01. bis 12.02.2020 mit Markus Golser

Wie bereits 2019 war das Seminar vom Kunsthistoriker Markus Golser an den drei Abenden sehr gut besucht. Das Thema "Sehen lernen - eine Einführung in Plastik und Skulpturen" fand großes Interesse bei den Zuhörern, die sich anschließend sehr positiv über Form und Inhalt des Seminars äußerten. Das Thema wurde am 15.02.20 mit einem gemeinsamen Besuch der Staatsgalerie Stuttgart abgerundet.

Kunstfahrt nach Frankfurt/Main am 10.01.2020

Wir besuchten die Ausstellung "Making van Gogh" im Städel Museum, haben zu Mittag in der Frankfurter Innenstadt gegessen und anschließend an einer Führung durch die "Neue Altstadt" teilgenommen.

Kunstreise nach Donaueschingen und Rottweil 02.-03. August 2019:

Unsere Reise beginnt in Donaueschingen, wo wir das Museum Art.Plus besuchen. Neben der aktuellen Ausstellung "Vollgas-Full Speed" erhalten wir Einblick in das Schaffen von Pierre Soulages, einem bedeutenden Vertreter der abstrakten Kunst.
Nach einem leichten Mittagessen im "Bräustüble" fahren wir nach Rottweil, wo wir den Bildhauer Jürgen Knubben in seinem Atelier besuchen. Auf kurzem Weg geht es dann zum neuesten der Rottweiler Türme, dem Thyssenkrupp Testturm. Auf der 232 Meter hohen Besucherplattform können wir bei guter Sicht einen Blick bis zu den Alpen haben.
Wir logieren im Hotel Johanniterhof Rottweil, hier essen wir auch zu Abend.
An nächsten Morgen laufen wir zum Dominikanermuseum, wo wir sehr anschaulich über die römische Geschichte der Stadt informiert werden. Dazu gibt es in der Ausstellung "art informel" einen interessanten Einblick in diese Kunstrichtung der Nachkriegszeit mit tollen Bildern und Skulpturen. Nach einem Bummel durch die die Altstadt von Rottweil fahren wir dann zur Kunststiftung Erich Hauser. Bei der Führung lernen wir sein bedeutendes bildhauerisches Werk kennen, international bekannt durch markante Stahlskulpturen.
Auf der Heimfahrt nach Waiblingen hört man viel Lob von den Teilnehmern über Inhalt und Organisation der Kunstreise, es hat allen gefallen.

Mai 2019 "Skulpturen: Künstlerischer Entwurf - Form - Guss"

Die Mitglieder bekamen die Gelegenheit, interessante Einblicke in das künstlerische Schaffen des Bildhauers Ulrich Nuss und den Werdegang seiner Skulpturen zu nehmen, die in Zusammenarbeit mit dem Former Johannes Traub und der Kunstgiesserei Stassacker entstehen.
- Sa. 04.05.2019 Besuch bei Bildhauer Ulrich Nuss in Strümpfelbach mit Umtrunk.
- Do. 16.05.2019 Besichtigung der Kunstgiesserei Strassacker in Süßen.

Kunstseminar vom 06.02. bis 27.02.2019 mit Markus Golser

An vier Seminarabenden konnten wir dem Kunsthistoriker Markus Golser folgen zum Thema "Sehen lernen - eine Einführung in zwei Jahrtausende Malerei".
Die zahlreichen Teilnehmer waren an allen vier Abenden mit großem Interesse dabei und es gab durchweg positives bis begeistertes Feedback zu seinen Ausführungen. Im Kurs erhielt man einen ausführlichen Überblick über die wichtigsten Stilepochen der Malerei und ihre Künstler und damit eine praktische Anleitung zum selbständigen Umgang mit Kunst.

Atelierbesuch beim Waiblinger Fotografen Peter Oppenländer am 10.11.2018

Peter Oppenländer ist "Hausfotograf" der Galerie Stihl, er hat die Ausstellungen der Galerie von Beginn an abgelichtet, was im Jubiläums-Katalog eindrücklich sichtbar wird. Zu seinen Kunden zählen Firmen wie Daimler, Stihl und Kärcher.
Für die Mitglieder des Freundeskreises war es sehr interessant, Einblick in ein professionelles Fotostudio mit der zugehörigen Technik zu bekommen. Darüber
hinaus zeigte Oppenländer Beispiele seiner Bildgestaltung, die sich z.T. bereits im künstlerischen Bereich bewegt. Ein gelungener Nachmittag.

Rückblick auf die Tagesfahrt nach Maulbronn am 13.10.2018

Die Tour nach Maulbronn begann unter optimalen Bedingungen: Strahlend schönes Herbstwetter und alle Teilnehmer pünktlich an Bord.
In Maulbronn angelangt, wurde dann in zwei Gruppen eingeteilt.
Die erste Gruppe besichtigte das Kloster Maulbronn, die besterhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen und seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe. Bei der Sonderführung "Vom Leben im Zisterzienserkloster" gab Frau Braun sehr anschaulich dem Betrachter Einblicke in die mittelalterliche Lebenswelt der Zisterzienser, in die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und in die Geisteshaltung ihrer Zeit. Alle waren von ihrer Führung begeistert.

Die zweite Gruppe besichtigte die Kunstsammlung Heinrich im Schafhof, eine einzigartige Sammlung von Bildern des kritischen Realismus, der "Jungen Wilden" und des Neoexpressionismus. Die Teilnehmer waren überrascht, welche Fülle an Bildern sie hier erwartete und wie überzeugend diese in dem ausgebauten Scheunen- und Stallgebäude präsentiert wurden. Fast alle Bilder waren ihrer Zeit entsprechend auf großen Leinwänden gemalt, in einer kräftigen Farbigkeit bis hin zum Farbrausch. Namen wie Stöhrer, Fetting, Grützke und Quandt sind in der Kunstwelt bekannt. Nach Meinung der meisten Besucher sollte eine so interessante Sammlung in der Nähe von Stuttgart mehr beachtet werden.

Zum Mittagessen ging es in das Restaurant "Klosterschmiede", wo unter Bäumen für uns gedeckt war. Nach einem guten Essen wechselten dann die Teilnehmer zur jeweils anderen Führung und gegen 16:00 Uhr trafen sich alle im Klostercafé zu Kaffee und Kuchen. Gestärkt ging es zurück nach Waiblingen, wo wir um 18:00 Uhr planmäßig eintrafen. Allgemeiner Tenor beim Abschied: Eine schöne und interessante Tagesfahrt.

27.07.-28.07.2018 Kunstreise ins "Blaue Land", Mondfinsternis inclusive

Erstes Kunsterlebnis auf der Reise war das Archiv Geiger in München-Solln, wo wir ein Wiedersehen mit den farbintensiven Arbeiten von Rupprecht Geiger, uns bekannt aus der Sonderausstellung des Schauwerks, feiern konnten. Das engagierte Team um Julia Geiger (Enkelin) konnte uns das Entstehen der Werke und der Zusammensetzung der Farben auf interessante Art nahebringen.
Am Nachmittag beeindruckte der Behnischbau des Buchheim-Museums in Bernried. Nicht nur die Einheit von Architektur und Natur faszinierten, sondern auch die hochkarätige Buchheim-Sammlung deutscher Expressionisten, ergänzt durch Bilder der Brücke-Maler aus der Sammlung Gerlinger. Leider war die Zeit zu kurz, um all die Sammlungen zu würdigen, die das Museum beherbergt.
Blau leuchteten die Berge auf der Fahrt zum Hotel in Murnau, wir waren im "Blauen Land" angekommen. Ein Highlight nach dem Abendessen im Bräustübl: Die Mondfinsternis mit Blutmond.
Am nächsten Morgen, am Jubiläumsfesttag (25 Jahre) des Schlossmuseums Murnau, erwartete uns ein Feuerwerk an Führung, speziell zu den Werken von Gabriele Münter, aber auch zu den weiteren Mitgliedern des "Blauen Reiters" wie Wassily Kandinsky, Franz Marc, Alexej Jawlensky, Marianne von Werefkin, Alexander Kanoldt und Heinrich Campendonk. Mit einem Rundgang im Münterhaus, einer Oase der Ruhe und Naturverbundenheit, schloss sich der Kreis.
Den Spuren des "Blauen Reiters" weiter folgend, ging es am Nachmittag zum Franz Marc Museum in Kochel, einer umfangreichen Sammlung mit Bildern des früh verstorbenen Franz Marc sowie mit wichtigen Bildern von Malern des 20.Jahrhunderts.
Eine gelungene Abrundung des Tages war der Besuch der Sammlung Campendonk in Penzberg - eine Entdeckung für alle, denen der Maler noch nicht so geläufig war. Seine Hinterglasmalerei fesselte uns trotz Hitze und einem vollen Tagesprogramm.
Abschied am Abend mit großem Lob von allen Teilnehmern der Kunstreise sowohl zur Organisation als auch zu der Möglichkeit, so tief in die Welt des "Blauen Reiters" eintauchen zu können.

21. April 2018 Halbtagesfahrt zum Schauwerk Sindelfingen

Im Schauwerk Sindelfingen besuchten wir die Ausstellung „pinc kommt“, eine Retrospektive des Malers Rupprecht Geiger mit dem Schwerpunkt auf Gemälden und Farbräumen. Farbe ist für Geiger eine Kraftquelle, dabei spielt die Farbe Rot eine wichtige Rolle. Zusätzlich gab es eine Einführung in "Lichtempfindlich2", zeitgenössische Fotografie aus der Sammlung Schaufler. Der Besuch des Schauwerks, ein ehemaliges Hochregallager mit umlaufender Rampe bis über 15 Meter Höhe, war auch dieses Mal ein schönes Erlebnis.

17. Febr. 2018 Tagesfahrt nach Heilbronn und Bönnigheim

Im ersten Teil der Kunstfahrt besuchten wir in Heilbronn das Museum Vogelmann, wo unter dem Titel "About Time" Skulpturen des Briten Richard Deacon ausgestellt sind - uns Waiblingern bekannt durch seine Plastik "This is not a story" auf dem Rathausplatz. Seit mehr als vier Jahrzehnten umkreist das Werk des international renommierten Bildhauers die klassischen Grundfragen des Skulpturalen. Holz, Keramik, Edelstahl oder Kunststoff, die außergewöhnliche Vielfalt der Form(er)findungen überraschte im gleichen Maß wie die angewandten Konstruktionsweisen.

In Bönningheim erwartete uns im Stadionschen Schloss die Sammlung Zander, eine der größten Sammlungen naiver Kunst. Die Sammlung umfasst mehr als 4500 Bilder und Skulpturen. Sie spiegelt die Entwicklung der naiven Kunst seit ihren Anfängen um 1900 wider und zeigt unter anderem Werke der französchen Klassiker wie Rousseau, Louis, Bauchant, Bombois und Vivin. Die Vielfalt der Künstler und Bilder fand bei den Teilnehmern großen Anklang.
Anschließend stärkten wir uns bei einer Weinprobe mit Vesper bei den Weingärtnern Stromberg/Zabergäu. Sowohl der Wein als auch die Qualität des Buffets waren ausgezeichnet.

Juli 2017 Kunstreise nach Weimar und Quedlinburg

Do. 27.07.2017: Ziel des ersten Tages war die Bauhaus-Universität Weimar, wo Lyonel Feininger von 1919 bis 1925 als Formmeister der Druckerei arbeitete. Auf dem Weg dorthin gab es einen kurzen Stopp an der Dorfkirche von Gelmeroda, einem der bekanntesten Motive Feiningers. Im Weimar absolvierten wir den großen Bauhaus-Spaziergang, der im Universitätsgebäude mit den interessanten Treppenhäusern, den großen Ateliers und dem Gropius-Zimmer begann. Im Van-de-Velde Bau konnten wir Wandmalereien von Oskar Schlemmer bewundern. Der Spaziergang im Park an der Ilm führte dann an der Ruine des Tempelherrenhauses und Goethes Gartenhaus vorbei zum Haus am Horn, dem Musterbau für die Bauhausausstellung 1923, entworfen von Georg Muche.
Der Abend klang aus im Hotel Wyndham Garden Quedlinburg bei einem schmackhaften Anhaltiner Buffet.

Fr. 28.07.2017: Der Tag begann mit dem ersten Teil des Stadtrundgangs durch Quedlinburg unter der fachkundigen Führung von Herrn Schmelz von Stadtbauamt, assistiert von unserem Fachwerkexperten Kurt-Christian Ehinger. Es machte einfach Spaß, sich die verschiedenen Arten des Quedlinburger Fachwerkbaus mit all den Schmuckelementen erklären zu lassen. Die Stadt hat eine einmalig geschlossene Bausubstanz aus dem Mittelalter mit ca. 1300 Fachwerkhäusern.
Der nächste Höhepunkt war der Besuch der Lyonel-Feininger-Galerie, die auf der Sammlung von Dr. Hermann Klumpp basiert, ein Freund Lyonel Feiningers aus der Dessauer Bauhauszeit. Neben interessanten Bildern und Grafiken konnte man auch Schiffsmodelle, Holzspielzeug und einen Prototyp des Fahrrads sehen, mit dem Feininger seine ausgedehnten Touren durchs Weimarer Land unternommen hat. Beim Eintreffen wurden wir bereits herzlich vom Förderverein der Galerie begrüßt. Nach der Ausstellung gab es dann noch Gelegenheit zu einem netten Zusammensein mit Erfahrungsaustausch. Nachmittag kam der zweite Teil des Stadtrundgangs, wo wir erneut das exzellente Wissen von Herrn Schmelz bewundern konnten. So informiert und begleitet, kann man eine Stadt innerhalb kurzer Zeit kennenlernen. Mit dem Besuch des Domes, wo wir die einmaligen Preziosen des Domschatzes bewundern konnten, und der Führung durch das Schlossmuseum wurde der offizielle Teil des Quedlinburg-Besuches beendet. Am Abend konnte man die Teilnehmer dann in einer der gemütlichen Quedlinburger Gaststätten antreffen.

Sa. 29.07.2017: Die Fahrt nach Bad Frankenhausen führte mitten durch den Harz mit seiner reizvollen Landschaft. Im Panorama-Museum, auf dem Schlachtberg über der Stadt errichtet, erwartete uns das monumentale Rundgemälde von Werner Tübke mit Darstellungen aus dem Spätmittelalter und der Renaissance. Einige der wichtigsten Szenen mit über 3000 Einzelfiguren wurden uns vom Museumsführer in dramatisierender Stimmlage nahegebracht. Ein imposantes Gemälde, das vom Entwurf bis zur Vollendung 11 Jahre in Anspruch genommen hat. Auch die Sonderausstellung mit Werken von Woldemar Winkler fand bei den Besuchern reges Interesse.
Die letzte Station unserer Reise war Schweinfurt mit dem Museum Georg Schäfer, eine der bedeutendsten Sammlungen von Gemälden des 19. Jahrhunderts. War schon die Architektur des Gebäudes einen Besuch wert, handelte es sich bei den Gemälden um meist hochkarätige Einzelwerke und Werkgruppen bedeutender Künstler des deutschsprachigen Raumes. Da Teile des Museums nicht zugänglich waren, konzentrierten wir uns auf die Ausstellung „Knitz und Spitz“, eine umfassende Werksschau der Maler Johann Baptist Pflug und Carl Spitzweg. Hierbei erhielten wir durch die fachkundige Führung, verbunden mit einem offenen Dialog, interessante neue Sichtweisen auf die Bilder der Altmeister. Anschließend ging es zurück nach Waiblingen.
Der Tenor der Teilnehmer: Eine interessante und abwechslungsreiche Kunstreise mit einer harmonischen Gruppe. Gute Organisation trotz knapper Zeitfenster. Man freut sich schon auf die Kunstreise 2018.

6. Mai 2017 Tagesfahrt nach Ehingen

Die Tagesfahrt begann mit dem Besuch der städtischen Galerie Ehingen, die im Spetschen Hof untergebracht ist. Hier begrüßte uns herzlich die neue Kulturamtsleiterin Dr. Doris Orgonas, bis Herbst letzten Jahres Mitarbeiterin der Galerie Stihl Waiblingen. Neben der Sammlung Doris Nöth konnten wir die offene Ausstellung der Kunstfreunde Ehingen "Schachtel, Koffer, Kiste" besichtigen mit vielen ansprechenden und humorvollen Objekten.

Nach einer Stadtführung ging es zum Mittagessen in die Brauerei Berg. Hier ist besonders das gute Bier in Erinnerung geblieben. Danach fand ein Besuch der Galerie Schrade im Barockschloss Mochental statt, der ehemaligen Sommerresidenz der Äbte des Klosters Zwiefalten. Vom Besitzer Ewald Karl Schrade erfuhren wir viele interessante Einzelheiten zur Galerie und zur aufwändigen Restaurierung des Gebäudes. In der Sonderausstellung "Ottmar Hörl - Referenz" gab es ein Wiedersehen mit bekannten Figuren aus der Waiblinger Hörl - Ausstellung, dazu einiges Neues. Auch die parellel laufende Ausstellung mit Bildern von Marion Eichmann, Shmuel Shapiro und Michael Vogt zeigte ansprechende Kunst, dazu fielen die Plastiken von Dietrich Klinge ins Auge. Diese gelungene Tagesfahrt klang aus mit Kaffee und Kuchen im Schlossstüble Mochental.

Juli 2016 Kunstreise nach Nordrhein-Westfalen

Die Teilnehmer besichtigen
am 28.07.2016 das Museum Kunstpalast in Düsseldorf
am 29.07.2016 die Stiftung Insel Hombroich und
am 30.07.2016 das Folkwang Museum Essen und das ARP-Museum Remagen.

Ein Höhepunkt war zweifellos der Besuch der Insel Hombroich, einer reizvollen Park- und Auenlandschaft am Nordufer der Erft, in die sich zwanglos "begehbare Skulpturen" einordnen. Diese vom Düsseldorfer Bildhauer Erwin Heerich entworfenen Gebäude werden z.T. benutzt als Ausstellungspavillons für die Sammlung des Düsseldorfer Kunstsammlers Karl-Heinrich Müller. Überraschend ist die Qualität der Kunstwerke und die Harmonie, mit der sie sich in ihre Umgebung einordnen. Durch die Gegenüberstellung von traditioneller asiatischer und moderner europäischer Kunst kommt es immer wieder zu interessanten Dialogen.

Am Samstag konnten die Freunde der Galerie Stihl im ARP-Museum Remagen Bekanntschaft mit dem Werk der britischen Bildhauerin Barbara Hepworth machen, einer herausragenden Vertreterin der modernen Bildhauerei, Weggefährtin von Henry Moore. Besonderes angesprochen fanden sich die Besucher durch ihre konkaven Skulpturen aus Holz, entstanden im "Direct Carving" aus dem tropischen Hartholz Guarea.
Die zeitlos modernen skulpturalen Formen von Hepworth, verbunden mit dem zum Rhein hin offene Museumsbau Richard Meiers, ergaben so für den Betrachter einen reizvollen Dreiklang von Skulptur, Architektur und Landschaft.

Auch die weiteren Kunsterlebnisse - der Besuch des Kunstpalastes Düsseldorf und des Folkwang Museums Essen mit ihren reichen Beständen - fanden den Beifall der Teilnehmer, die sich anschließend sehr positiv über Inhalt und Organisation der Kunstreise äußerten. Zusätzliches Schmankerl war die Düsseldorfer Altbiertour am Abend des 29.Juli, eine gelungene Mischung aus Stadtführung und Bierverkostung.

Oktober 2015 Atelierbesuch bei H.A. Zirkelbach

Rund 40 Mitglieder des Fördervereins besuchen den Künstler Helmut Anton Zirkelbach in seinem Atelier in Kohlstetten auf der Schwäbischen Alb, wo der Künstler in eindrucksvoller Weise Einblicke in die Geheimnisse der Radierung und des anschließenden Druckvorgangs gibt. Voran gegangen war ein Besuch der Dauerausstellung mit Werken des Landschaftsmalers und -radierers Felix Hollenberg im Rathaus Gomadingen.

September 2015 Besuch Hohenkarpfen

Am Besuch der Stiftung Hohenkarpfen und der Galerie der Stadt Albstadt nehmen rund 50 Mitglieder des Fördervereins teil..

Mai 2015 Kunstfahrt nach Ravensburg

Zweitägige Kunstfahrt nach Ravensburg mit Besuch des Kunstmuseums und des Museums Humpis-Quartier, eines der besterhaltenen spätmittelalterlichen Wohnquartiere in Süddeutschland. Weitere Stationen der Reise sind das Kunstmuseum Bregenz mit seiner einzigartigen Architektur von Peter Zumthor sowie das Kunstmuseum Liechtenstein mit seinem erst vor wenigen Tagen eröffneten Erweiterungsbau der Hilti Art Foundation.

Februar 2015 Kunsthalle Göppingen

Der Förderverein organisiert für seine Mitglieder eine Kunstfahrt zur Kunsthalle Göppingen zur Ausstellung "Marc Chagall - Die Bilder und die Dichtung". Es ist die letzte Ausstellung, an der die neue Leiterin der Galerie Stihl Waiblingen, Silke Schuck, an ihrer bisherigen Wirkungsstätte mitgewirkt hat. Viele Mitglieder des Fördervereins nutzen die Gelegenheit zu einer ersten Begegnung mit Frau Schuck.

Januar 2015 Preview Picasso Ausstellung

An der Preview zur Ausstellung "Picasso. Der künstlerische Prozess" nehmen weit über 100 Mitglieder des Fördervereins teil.

November 2014 Fahrt nach Tübingen

Rund 45 Mitglieder des Fördervereins besuchen den Künstler Gerhard Walter Feuchter in seinem Tübinger Atelier und lassen sich die Technik des Papiergießens vorführen. Beim anschließenden Rundgang durch das Französische Viertel wird den Mitgliedern von kompetenten Führerinnen die gelungene Umwandlung dieser ehemaligen Kaserne der französischen Armee zum experimentierfreudigen Wohngebiet erläutert.

September 2014 Kunstfahrt nach Darmstadt

Zweitägige Kunstfahrt nach Darmstadt mit Besuch des Hessischen Landesmuseums, wo wir wenige Tage vor der Wiedereröffnung einen exklusiven Blick hinter die Kulissen erleben dürfen. Weiterer Höhepunkt der Reise ist ein Besuch der Mathildenhöhe, wo uns in einer zweistündigen Führung die Einzigartigkeit dieses Jugenstil-Ensembles erläutert wird. Ein Besuch im Kloster Lorsch mit Besichtigung der Königshalle rundet die gelungene Exkursion

März 2014 Kunstfahrt nach Eberdingen

Besuch des "Kunstwerks" in Eberdingen-Nussdorf und des Keltenmuseums in Eberdingen-Hochdorf. Rund 56 Mitglieder des Fördervereins besuchen den Keltenfürsten von Hochdorf in seinem Museum. Zuvor erfolgt ein Besuch des Kunstwerks in Nussdorf, wo die Kuratorin der derzeit dort gezeigten Ausstellung "Konstruktives Widersprechen", Frau Valeria Waibel den Besuchern interessante Einblicke in die Ausstellung und in die Sammlung von Alison und Peter W. Klein gewährt.

4. Stipendiaten 2020


Nicolai Albrecht (11 Jahre)

Nicolai liebt die Kunst. Er besucht die Kunstwerkstatt II von Annette Lederer in Waiblingen. Das ist für ihn das Highlight der Woche. Er ist ein sensibler, sehr zuvorkommender Schüler. Nicolai zeichnet leidenschaftlich gerne und versinkt dabei hoch konzentriert in seine Traumwelt. Tiere, Comics, Fantasiewesen, Tonfiguren – das ist seine Leidenschaft. Er arbeitet detailliert und genau und schafft dabei dennoch eine ganz eigene Atmosphäre in seinen Bildern.

Letizia Benincasa (14 Jahre)

Letizia Benincasa ist seit 1 1/2 Jahren in der Kunstwerkstatt II von Lilija Baumann. Zuvor war sie 3 Jahre in der Außenstelle Schwaikheim der Kunstschule Winnenden. Der kreative Schwerpunkt bei Letizia liegt im Zeichnen. Oft sind es schwarzweiße oder farbige Motive aus den Medien, die die Schülerin gerne als Vorlage für ihre Bilder verwendet. Zum Teil sind es Porträts berühmter Musiker, Tiermotive, Landschaften oder Stillleben, die sie mit viel Konzentration, Ausdauer und Liebe zum Detail auf ihre Arbeiten überträgt. Für sie ist es wichtig, im Kunstunterricht Plastizität und Realität mit grafischen und technischen Mitteln zu erlernen und wiederzugeben.

Alina Claar (17 Jahre)

Alina besucht die BK II Klasse bei Claire Kieninger. Sie arbeitet sehr konzentriert und genau und dabei mit ausgesprochener Ausdauer. Ob eine detailgenaue Zeichnung oder ein plastisches Projekt, wie der Wels aus Ton – Alina schaut immer genau hin und hat dabei immer sehr hohe Ansprüche, denen sie aber eigentlich immer gerecht wird. Kunst ist ihr sehr, sehr wichtig. Der Antrieb künstlerisch tätig zu sein kommt ganz aus ihr selbst, auch wenn das künstlerische Elternhaus sie bei ihren Ambitionen unterstützt. Kunst ist in ihrem Alltag immer gegenwärtig – sie arbeitet auch zu Hause an ihren Projekten weiter.