Rückschau



Die Rubrik "Rückschau" ist in folgende vier Themenbereiche untergliedert:
1. Chronik des Vereins (ab 01.01.2014)
Hier informieren wir Sie über unsere jährlichen Mitgliederversammlungen und die Veränderungen, die sich anlässlich von Wahlen zum Vorstand ergeben haben.
2. Bisher geförderte Projekte (ab 01.01.2014)
Hier erfahren Sie, welche konkreten Projekte der Förderverein bisher unterstützt hat.
3. Aktivitäten des Vereins (ab 01.01.2014)
Hier zeigen wir Ihnen, was der Förderverein sonst noch alles seinen Mitglieder bietet.
4. Derzeitige Stipendien
Seit 2007 übernimmt der Förderverein für drei Schüler der Kunstschule Waiblingen für jeweils ein Jahr die Kursgebühren. Das jährliche Fördervolumen beträgt ca. 1.000 €.
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1. Chronik des Vereins
10.03.2017 Mitgliederversammlung im Welfensaal des Bürgerzentrums. In seiner Rückschau geht Herr Dr. Thomae auf die 2016 durchgeführten Veranstaltungen ein, darunter die erfolgreiche Kunstfahrt nach Nordrhein-Westfalen.
Auf Antrag von Herrn Denk wird der Vorstand einstimmig entlastet. Herr Blocher stellt das Programm für 2017 vor, Frau Lutz benennt die neuen Stipendiaten für 2017 und Frau Schuck gibt Einblicke in die Ausstellungen 2017 / 2018 der Galerie Stihl.
An die Mitgliederversammlung schließt sich unter der Gesprächsleitung von Dr. Thomae eine Gesprächsrunde an zum Thema "Der Förderverein in der Kommune" mit interessanten Beiträgen von OB Herrn Hesky, Frau Schuck, Frau Lutz, Frau Jencio und Herrn Becker (Auszug unter "Wir über uns").
11.03.2016 Mitgliederversammlung im Welfensaal des Bürgerzentrums. Bei den Wahlen zum Vorstand werden jeweils auf die Dauer von zwei Jahren Herr Dr. Hansjörg Thomae zum 1. Vorsitzenden, Herr Jürgen Blocher zum 2. Vorsitzenden, Herr Ralf Köder zum Schatzmeister und Herr Konrad Knöner zum Schriftführer gewählt. Zu Rechnungsprüfern werden Frau Birgit Hackenberg und Herr Klaus Wangerin, ebenfalls jeweils für zwei Jahre bestellt.
Der bisherige 1. Vorsitzende Herr Klaus Denk wird in Würdigung seiner besonderen Verdienste und als Dank für seinen unermüdlichen Einsatz zum Ehrenmitglied ernannt.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung feiern rund 100 Miglieder des Fördervereins bei einem gemeinsamen Essen, bei Vorträgen und bei Musikbeiträgen eines Gitarrenduos das 10-jährige Bestehen des Fördervereins.
13.03.2015 Mitgliederversammlung im Welfensaal des Bürgerzentrums. Bei den turnusmäßigen Wahlen wird Herr Ralf Köder als Schriftführer für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt.
Herr Oberbürgermeister Hesky berichtet über die aktuellen Entwicklungen in der Stadt Waiblingen. Die neue Leiterin der Galerie, Frau Silke Schuck informiert über den Inhalt der nächsten Ausstellung "Spiegel der Seele. Landschaftszeichnungen der Romantik".
21.03.2014 Mitgliederversammlung im Welfensaal des Bürgerzentrums. Bei den anstehenden Wahlen werden Herr Klaus Denk als 1. Vorsitzender, Herr Jürgen Blocher als 2. Vorsitzender, Herr Dr. Hansjörg Thomae als Schatzmeister und Herr Horst Sonntag als Rechnungsprüfer in ihren Ämtern bestätigt.
Herr Oberbürgermeister Hesky informiert über das aktuelle Geschehen in Waiblingen. Frau Dr. Hoffmann stellt die kommende Ausstellung "BAUERN, TÄNZER, LIEBESPAARE - Grafik in der Dürerzeit" vor.
02.02.2006 Gründungsversammlung im Studio des Bürgerzentrums. Mit insgesamt 90 Gründungsmitgliedern wird der Verein aus der Taufe gehoben. Bei den Wahlen werden Herr Klaus Denk zum
1. Vorsitzenden, Herr Reinhard Eicher zum 2. Vorsitzenden, Herr Dr. Hansjörg Thomae zum Schatzmeister, Frau Dr. Annette Schmidt zur Schriftführerin und Herr Horst Sonntag zum Kassenprüfer gewählt. Als weitere Beisitzer gehören dem Vorstand kraft Amtes der Oberbürgermeister der Stadt Waiblingen, der Leiter des städtischen Kulturamts und der Leiter der städtischen Galerie an.
2. Bisher geförderte Projekte
2016 Zur Ausstellung "Lyonel Feininger. Zwischen den Welten" geben der Kunstpalast Düsseldorf und die Galerie Stihl Waiblingen gemeinsam einen Katalog heraus, dessen Erscheinen durch den Förderverein mit einem Beitrag von 10.000 € unterstützt wird.
2016 Zur Jubiläumsausstellung des Fördervereins "10 Künstler - 10 Jahre" erscheint ein Katalog, dessen Kosten in Höhe von 5.000 € vom Förderverein getragen werden.
2015 Zur Ausstellung "DURCHGESIEBT UND DRAUFGESCHAUT! Die Sammlung Domberger von Baumeister bis Polke" erscheint ein Katalog, dessen Erscheinen durch den Förderverein mit einem Betrag von 10.000 € unterstützt wird.
2015 Zur Ausstellung "Spiegel der Seele. Landschaftszeichnungen der Romantik" erscheint ein Katalog, dessen Erscheinen durch den Förderverein mit einem Betrag von 10.000 € unterstützt wird.
2014/2015 Zur Ausstellung "PICASSO - Der künstlerische Prozess" erscheint ein Katalog, dessen Erscheinen durch den Förderverein mit einem Betrag von 15.000 € unterstützt wird.
2014 Anlässlich der Heimattage 2014 veranstalten die Galerie Stihl Waiblingen und die Kunstschule Unteres Remstal im September ein Kunstwochenende mit vielfältigen Aktionen. Der Förderverein unterstützt diese Veranstaltungen mit einem Betrag von rd. 4.000 €.
2014 Zur Ausstellung "PapierArt - Im Spannungsfeld von Körper und Raum" erscheint ein Katalog, dessen Erscheinen durch den Förderverein mit einem Betrag von 15.000 € unterstützt wird.
2014 Auch im Jahr 2014 übernimmt der Förderverein für drei Schüler der Kunstschule für ein Jahr die Kursgebühren. Das Fördervolumen beträgt wiederum rund 1.000 €.
3. Aktivitäten des Vereins
Juli 2017 Kunstreise nach Weimar und Quedlinburg

Do. 27.07.2017: Ziel des ersten Tages war die Bauhaus-Universität Weimar, wo Lyonel Feininger von 1919 bis 1925 als Formmeister der Druckerei arbeitete. Auf dem Weg dorthin gab es einen kurzen Stopp an der Dorfkirche von Gelmeroda, einem der bekanntesten Motive Feiningers. Im Weimar absolvierten wir den großen Bauhaus-Spaziergang, der im Universitätsgebäude mit den interessanten Treppenhäusern, den großen Ateliers und dem Gropius-Zimmer begann. Im Van-de-Velde Bau konnten wir Wandmalereien von Oskar Schlemmer bewundern. Der Spaziergang im Park an der Ilm führte dann an der Ruine des Tempelherrenhauses und Goethes Gartenhaus vorbei zum Haus am Horn, dem Musterbau für die Bauhausausstellung 1923, entworfen von Georg Muche.
Der Abend klang aus im Hotel Wyndham Garden Quedlinburg bei einem schmackhaften Anhaltiner Buffet.

Fr. 28.07.2017: Der Tag begann mit dem ersten Teil des Stadtrundgangs durch Quedlinburg unter der fachkundigen Führung von Herrn Schmelz von Stadtbauamt, assistiert von unserem Fachwerkexperten Kurt-Christian Ehinger. Es machte einfach Spaß, sich die verschiedenen Arten des Quedlinburger Fachwerkbaus mit all den Schmuckelementen erklären zu lassen. Die Stadt hat eine einmalig geschlossene Bausubstanz aus dem Mittelalter mit ca. 1300 Fachwerkhäusern.
Der nächste Höhepunkt war der Besuch der Lyonel-Feininger-Galerie, die auf der Sammlung von Dr. Hermann Klumpp basiert, ein Freund Lyonel Feiningers aus der Dessauer Bauhauszeit. Neben interessanten Bildern und Grafiken konnte man auch Schiffsmodelle, Holzspielzeug und einen Prototyp des Fahrrads sehen, mit dem Feininger seine ausgedehnten Touren durchs Weimarer Land unternommen hat. Beim Eintreffen wurden wir bereits herzlich vom Förderverein der Galerie begrüßt. Nach der Ausstellung gab es dann noch Gelegenheit zu einem netten Zusammensein mit Erfahrungsaustausch. Nachmittag kam der zweite Teil des Stadtrundgangs, wo wir erneut das exzellente Wissen von Herrn Schmelz bewundern konnten. So informiert und begleitet, kann man eine Stadt innerhalb kurzer Zeit kennenlernen. Mit dem Besuch des Domes, wo wir die einmaligen Preziosen des Domschatzes bewundern konnten, und der Führung durch das Schlossmuseum wurde der offizielle Teil des Quedlinburg-Besuches beendet. Am Abend konnte man die Teilnehmer dann in einer der gemütlichen Quedlinburger Gaststätten antreffen.

Sa. 29.07.2017: Die Fahrt nach Bad Frankenhausen führte mitten durch den Harz mit seiner reizvollen Landschaft. Im Panorama-Museum, auf dem Schlachtberg über der Stadt errichtet, erwartete uns das monumentale Rundgemälde von Werner Tübke mit Darstellungen aus dem Spätmittelalter und der Renaissance. Einige der wichtigsten Szenen mit über 3000 Einzelfiguren wurden uns vom Museumsführer in dramatisierender Stimmlage nahegebracht. Ein imposantes Gemälde, das vom Entwurf bis zur Vollendung 11 Jahre in Anspruch genommen hat. Auch die Sonderausstellung mit Werken von Woldemar Winkler fand bei den Besuchern reges Interesse.
Die letzte Station unserer Reise war Schweinfurt mit dem Museum Georg Schäfer, eine der bedeutendsten Sammlungen von Gemälden des 19. Jahrhunderts. War schon die Architektur des Gebäudes einen Besuch wert, handelte es sich bei den Gemälden um meist hochkarätige Einzelwerke und Werkgruppen bedeutender Künstler des deutschsprachigen Raumes. Da Teile des Museums nicht zugänglich waren, konzentrierten wir uns auf die Ausstellung „Knitz und Spitz“, eine umfassende Werksschau der Maler Johann Baptist Pflug und Carl Spitzweg. Hierbei erhielten wir durch die fachkundige Führung, verbunden mit einem offenen Dialog, interessante neue Sichtweisen auf die Bilder der Altmeister. Anschließend ging es zurück nach Waiblingen.
Der Tenor der Teilnehmer: Eine interessante und abwechslungsreiche Kunstreise mit einer harmonischen Gruppe. Gute Organisation trotz knapper Zeitfenster. Man freut sich schon auf die Kunstreise 2018.

6. Mai 2017 Tagesfahrt nach Ehingen

Die Tagesfahrt begann mit dem Besuch der städtischen Galerie Ehingen, die im Spetschen Hof untergebracht ist. Hier begrüßte uns herzlich die neue Kulturamtsleiterin Dr. Doris Orgonas, bis Herbst letzten Jahres Mitarbeiterin der Galerie Stihl Waiblingen. Neben der Sammlung Doris Nöth konnten wir die offene Ausstellung der Kunstfreunde Ehingen "Schachtel, Koffer, Kiste" besichtigen mit vielen ansprechenden und humorvollen Objekten.

Nach einer Stadtführung ging es zum Mittagessen in die Brauerei Berg. Hier ist besonders das gute Bier in Erinnerung geblieben. Danach fand ein Besuch der Galerie Schrade im Barockschloss Mochental statt, der ehemaligen Sommerresidenz der Äbte des Klosters Zwiefalten. Vom Besitzer Ewald Karl Schrade erfuhren wir viele interessante Einzelheiten zur Galerie und zur aufwändigen Restaurierung des Gebäudes. In der Sonderausstellung "Ottmar Hörl - Referenz" gab es ein Wiedersehen mit bekannten Figuren aus der Waiblinger Hörl - Ausstellung, dazu einiges Neues. Auch die parellel laufende Ausstellung mit Bildern von Marion Eichmann, Shmuel Shapiro und Michael Vogt zeigte ansprechende Kunst, dazu fielen die Plastiken von Dietrich Klinge ins Auge. Diese gelungene Tagesfahrt klang aus mit Kaffee und Kuchen im Schlossstüble Mochental.

Juli 2016 Kunstreise nach Nordrhein-Westfalen

Die Teilnehmer besichtigen
am 28.07.2016 das Museum Kunstpalast in Düsseldorf
am 29.07.2016 die Stiftung Insel Hombroich und
am 30.07.2016 das Folkwang Museum Essen und das ARP-Museum Remagen.

Ein Höhepunkt war zweifellos der Besuch der Insel Hombroich, einer reizvollen Park- und Auenlandschaft am Nordufer der Erft, in die sich zwanglos "begehbare Skulpturen" einordnen. Diese vom Düsseldorfer Bildhauer Erwin Heerich entworfenen Gebäude werden z.T. benutzt als Ausstellungspavillons für die Sammlung des Düsseldorfer Kunstsammlers Karl-Heinrich Müller. Überraschend ist die Qualität der Kunstwerke und die Harmonie, mit der sie sich in ihre Umgebung einordnen. Durch die Gegenüberstellung von traditioneller asiatischer und moderner europäischer Kunst kommt es immer wieder zu interessanten Dialogen.

Am Samstag konnten die Freunde der Galerie Stihl im ARP-Museum Remagen Bekanntschaft mit dem Werk der britischen Bildhauerin Barbara Hepworth machen, einer herausragenden Vertreterin der modernen Bildhauerei, Weggefährtin von Henry Moore. Besonderes angesprochen fanden sich die Besucher durch ihre konkaven Skulpturen aus Holz, entstanden im "Direct Carving" aus dem tropischen Hartholz Guarea.
Die zeitlos modernen skulpturalen Formen von Hepworth, verbunden mit dem zum Rhein hin offene Museumsbau Richard Meiers, ergaben so für den Betrachter einen reizvollen Dreiklang von Skulptur, Architektur und Landschaft.

Auch die weiteren Kunsterlebnisse - der Besuch des Kunstpalastes Düsseldorf und des Folkwang Museums Essen mit ihren reichen Beständen - fanden den Beifall der Teilnehmer, die sich anschließend sehr positiv über Inhalt und Organisation der Kunstreise äußerten. Zusätzliches Schmankerl war die Düsseldorfer Altbiertour am Abend des 29.Juli, eine gelungene Mischung aus Stadtführung und Bierverkostung.

Oktober 2015 Rund 40 Mitglieder des Fördervereins besuchen den Künstler Helmut Anton Zirkelbach in seinem Atelier in Kohlstetten auf der Schwäbischen Alb, wo der Künstler in eindrucksvoller Weise Einblicke in die Geheimnisse der Radierung und des anschließenden Druckvorgangs gibt. Voran gegangen war ein Besuch der Dauerausstellung mit Werken des Landschaftsmalers und -radierers Felix Hollenberg im Rathaus Gomadingen.
September 2015 Am Besuch der Stiftung Hohenkarpfen und der Galerie der Stadt Albstadt nehmen rund 50 Mitglieder des Fördervereins teil.
Mai 2015 Zweitägige Kunstfahrt nach Ravensburg mit Besuch des Kunstmuseums und des Museums Humpis-Quartier, eines der besterhaltenen spätmittelalterlichen Wohnquartiere in Süddeutschland. Weitere Stationen der Reise sind das Kunstmuseum Bregenz mit seiner einzigartigen Architektur von Peter Zumthor sowie das Kunstmuseum Liechtenstein mit seinem erst vor wenigen Tagen eröffneten Erweiterungsbau der Hilti Art Foundation.
Februar 2015 Der Förderverein organisiert für seine Mitglieder eine Kunstfahrt zur Kunsthalle Göppingen zur Ausstellung "Marc Chagall - Die Bilder und die Dichtung". Es ist die letzte Ausstellung, an der die neue Leiterin der Galerie Stihl Waiblingen, Silke Schuck, an ihrer bisherigen Wirkungsstätte mitgewirkt hat. Viele Mitglieder des Fördervereins nutzen die Gelegenheit zu einer ersten Begegnung mit Frau Schuck.
Januar 2015 An der Preview zur Ausstellung "Picasso. Der künstlerische Prozess" nehmen weit über 100 Mitglieder des Fördervereins teil.
November 2014 Rund 45 Mitglieder des Fördervereins besuchen den Künstler Gerhard Walter Feuchter in seinem Tübinger Atelier und lassen sich die Technik des Papiergießens vorführen. Beim anschließenden Rundgang durch das Französische Viertel wird den Mitgliedern von kompetenten Führerinnen die gelungene Umwandlung dieser ehemaligen Kaserne der französischen Armee zum experimentierfreudigen Wohngebiet erläutert.
September 2014 Zweitägige Kunstfahrt nach Darmstadt mit Besuch des Hessischen Landesmuseums, wo wir wenige Tage vor der Wiedereröffnung einen exklusiven Blick hinter die Kulissen erleben dürfen. Weiterer Höhepunkt der Reise ist ein Besuch der Mathildenhöhe, wo uns in einer zweistündigen Führung die Einzigartigkeit dieses Jugenstil-Ensembles erläutert wird. Ein Besuch im Kloster Lorsch mit Besichtigung der Königshalle rundet die gelungene Exkursion ab.
März 2014 Besuch des "Kunstwerks" in Eberdingen-Nussdorf und des Keltenmuseums in Eberdingen-Hochdorf. Rund 56 Mitglieder des Fördervereins besuchen den Keltenfürsten von Hochdorf in seinem Museum. Zuvor erfolgt ein Besuch des Kunstwerks in Nussdorf, wo die Kuratorin der derzeit dort gezeigten Ausstellung "Konstruktives Widersprechen", Frau Valeria Waibel den Besuchern interessante Einblicke in die Ausstellung und in die Sammlung von Alison und Peter W. Klein gewährt.
4. Stipendiaten 2017
Jacoba Schlotterbeck (11 Jahre) Seit 2014 besucht Jacoba die Kunstschule, zunächst in Workshopveranstaltungen, seit letztem Jahr im regelmäßigen Unterricht bei Sibylle Keitel in Waiblingen. Sie interessiert sich für verschiedenste künstlerische Techniken wie Malen, Zeichnen, Drucken. Jakoba liebt Themen, die sich mit der Natur befassen: Landschaft und vor allem Tiere dienen ihr als Motiv. Sie ist bei der Bildumsetzung gerne experimentierfreudig und entwickelt beim Einsatz der verschiedenen Mal-und Zeichenwerkzeuge durch spachteln, tupfen, kratzen und wieder wegwischen ihren eigenen Duktus. Jacoba ist für ihr Alter sehr weit, sie hat ein gutes Gefühl für Farbharmonien und mischt sich individuelle Farbtöne und setzt diese eigenwillig ein. Zudem hat sie ein sehr gutes Verständnis für Proportionen.
Sofie Elbe
(13 Jahre)
Sofie besucht im Moment die Kunstwerkstatt II bei Dani Dürr. Kontinuierlich und mit Ausdauer kommt sie seit 2007 an die Kunstschule. Sie arbeitet für ihr Alter sehr zielstrebig, detailiert und selbständig. Sofie findet außergewöhnliche Lösungen und Ideen. Sie mixt gekonnt verschiedene Stile und entwickelt daraus ihre eigene Richtung. Gerne wendet sie die Technik der Collage an und experimentiert mit vorgefundenen Motiven, die sie zeichnerisch und grafisch, manchmal auch koloriert umsetzt. Dabei geht Sofie experimentierfreudig und kreativ mit Motiven und Materialien um.
Valerie Bachorz (13 Jahre) Seit 2006 besucht Valerie die Kunstschule Unteres Remstal, momentan in der Kunstwerkstatt II bei Juliane Sonntag in Waiblingen. Sie sammelt ihre Ideen gerne in Skizzenbüchern und schafft sich so über die Zeit einen großen Fundus an Motiven und Bildideen. Als Beschreibung ihrer Arbeit eignet sich am besten ein Zitat von Valerie selbst: „Ich mag die Abwechslung in der Kunst, dass es nicht nur Stifte und Papier gibt, sondern verschiedene Materialen und Möglichkeiten irgendetwas auszudrücken. Am liebsten zeichne ich. Aber ich male auch sehr gerne. Ich finde es wichtig, Geduld zu haben, damit man lange an etwas arbeiten kann, um später ein besseres Resultat zu haben. Es macht mir Spaß, dass ich meine Gedanken in meine Bilder miteinbringen kann. Ziel ist für mich: Wenn ich mal Kunst studiere, würde ich gerne andere Menschen erreichen und sie mit meiner Kunst berühren und zum Denken anregen.“