Aktuelles


Veranstaltungen


Sa. 03.06. - So.27.08.2017 Ausstellung "Die Linie ist Gedanke. Faszination Zeichnung"
So. 27.08.2017 um 17:00 Uhr - Letzter Rundgang durch die Ausstellung:

Sa. 23.09.2017 - So. 07.01.2018 Ausstellung "Christoph Niemann. Modern Times"

Do. 21.09.2017 um 19:00 Uhr - Preview für die Freunde der Galerie Stihl
Fr. 22.09.2017 um 19:00 Uhr - Vernissage der Ausstellung
Di. 24.10.2017 um 18:00 Uhr - Führung für die Freunde der Galerie Stihl
Mi. 22.11.2017 um 18:00 Uhr - Führung für die Freunde der Galerie Stihl

Kurzer Rückblick auf die Kunstfahrt vom 27.07. - 29.07.2017 nach Weimar und Quedlinburg mit Station in Bad Frankenhausen und Schweinfurt


Do. 27.07.2017: Ziel des ersten Tages war die Bauhaus-Universität Weimar, wo Lyonel Feininger von 1919 bis 1925 als Formmeister der Druckerei arbeitete. Auf dem Weg dorthin gab es einen kurzen Stopp an der Dorfkirche von Gelmeroda, einem der bekanntesten Motive Feiningers. Im Weimar absolvierten wir den großen Bauhaus-Spaziergang, der im Universitätsgebäude mit den interessanten Treppenhäusern, den großen Ateliers und dem Gropius-Zimmer begann. Im Van-de-Velde Bau konnten wir Wandmalereien von Oskar Schlemmer bewundern. Der Spaziergang im Park an der Ilm führte dann an der Ruine des Tempelherrenhauses und Goethes Gartenhaus vorbei zum Haus am Horn, dem Musterbau für die Bauhausausstellung 1923, entworfen von Georg Muche.
Der Abend klang aus im Hotel Wyndham Garden Quedlinburg bei einem schmackhaften Anhaltiner Buffet.
Fr. 28.07.2017: Der Tag begann mit dem ersten Teil des Stadtrundgangs durch Quedlinburg unter der fachkundigen Führung von Herrn Schmelz von Stadtbauamt, assistiert von unserem Fachwerkexperten Kurt-Christian Ehinger. Es machte einfach Spaß, sich die verschiedenen Arten des Quedlinburger Fachwerkbaus mit all den Schmuckelementen erklären zu lassen. Die Stadt hat eine einmalig geschlossene Bausubstanz aus dem Mittelalter mit ca. 1300 Fachwerkhäusern.
Der nächste Höhepunkt war der Besuch der Lyonel-Feininger-Galerie, die auf der Sammlung von Dr. Hermann Klumpp basiert, ein Freund Lyonel Feiningers aus der Dessauer Bauhauszeit. Neben interessanten Bildern und Grafiken konnte man auch Schiffsmodelle, Holzspielzeug und einen Prototyp des Fahrrads sehen, mit dem Feininger seine ausgedehnten Touren durchs Weimarer Land unternommen hat. Beim Eintreffen wurden wir bereits herzlich vom Förderverein der Galerie begrüßt. Nach der Ausstellung gab es dann noch Gelegenheit zu einem netten Zusammensein mit Erfahrungsaustausch. Nachmittag kam der zweite Teil des Stadtrundgangs, wo wir erneut das exzellente Wissen von Herrn Schmelz bewundern konnten. So informiert und begleitet, kann man eine Stadt innerhalb kurzer Zeit kennenlernen. Mit dem Besuch des Domes, wo wir die einmaligen Preziosen des Domschatzes bewundern konnten, und der Führung durch das Schlossmuseum wurde der offizielle Teil des Quedlinburg-Besuches beendet. Am Abend konnte man die Teilnehmer dann in einer der gemütlichen Quedlinburger Gaststätten antreffen.
Sa. 29.07.2017: Die Fahrt nach Bad Frankenhausen führte mitten durch den Harz mit seiner reizvollen Landschaft. Im Panorama-Museum, auf dem Schlachtberg über der Stadt errichtet, erwartete uns das monumentale Rundgemälde von Werner Tübke mit Darstellungen aus dem Spätmittelalter und der Renaissance. Einige der wichtigsten Szenen und der über 3000 Einzelfiguren wurden uns vom Museumsführer in dramatisierender Stimmlage nahegebracht. Ein imposantes Gemälde, das vom Entwurf bis zur Vollendung 11 Jahre in Anspruch genommen hat. Auch die Sonderausstellung mit Werken von Woldemar Winkler fand bei den Besuchern reges Interesse.
Die letzte Station unserer Reise war Schweinfurt mit dem Museum Georg Schäfer, eine der bedeutendsten Sammlungen von Gemälden des 19. Jahrhunderts. War schon die Architektur des Gebäudes einen Besuch wert, handelte es sich bei den Gemälden um meist hochkarätige Einzelwerke und Werkgruppen bedeutender Künstler des deutschsprachigen Raumes. Da Teile des Museums nicht zugänglich waren, konzentrierten wir uns auf die Ausstellung „Knitz und Spitz“, eine umfassende Werksschau der Maler Johann Baptist Pflug und Carl Spitzweg. Hierbei erhielten wir durch die fachkundige Führung, verbunden mit einem offenen Dialog, interessante neue Sichtweisen auf die Bilder der Altmeister. Anschließend ging es zurück nach Waiblingen.
Der Tenor der Teilnehmer: Eine interessante und abwechslungsreiche Kunstreise mit einer harmonischen Gruppe. Gute Organisation trotz knapper Zeitfenster. Man freut sich schon auf die Kunstreise 2018.

Vorschau auf weitere Veranstaltungen


Sa. 21.10.2017 Atelierbesuch bei Thitz in Winterbach

Fr. 17.11.2017 um 19:00 Uhr "Genießen für die Kunst" in den Remsstuben im Büze